Für Sie wird es der weiße Teppich ausgerollt

Präsentation

Geschichte

Mit Stolz auf ihre Vergangenheit und ihre Traditionen unternahm die Gemeinde von Saint Martin die Restaurierung ihres kulturellen Erbgutes und den Erhalt ihrer außergewöhnlichen Umgebung. Rund um die Heilige Stätte Notre Dame de la Vie, ein Symbol der Savoyer Barockzeit, zählt man um die zwanzig Kirchen und ländliche Kapellen – aus der Zeit Ende des 17. Jahrhunderts und Anfang des 18. Jahrhunderts – Chalets oder Gebirgsweiler, restaurierte Kornmühlen, ein Museum der jüngsten Geschichte des Tales.
Dieses « Postkartendorf » ist heute der Anziehungspunkt internationaler Feriengäste auf der Suche nach bestem Skisport ohne auf die Qualität des Landlebens verzichten zu müssen

Der Ursprung

Der Ursprung war ein Dorf, eingebettet im hohen Tal der Savoyen, dem Bellevilletal. Die Bevölkerung dieses Tales begann ungefähr im II Jahrtausend v. Chr. Bei Ausgrabungen kamen ganz in der Nähe der existierenden Weiler St. Jean de Belleville, les Esserts und St. Laurent de la Côte Gräber aus der Jungsteinzeit zu Tage.
Das Tal wurde im römischen Zeitalter zweifellos gut bewirtschaftet. Dies bezeugt die Vorsilbe „villa“, die einen großen Agrarbereich bezeichnet und die als Vorsilbe vor die Namen einiger Weiler gesetzt wurde, wie Villarenger, Villarbon und Villarabout. Im Mittelalter teilten sich die Lehnsherren aus der Gegend und der Erzbischof der Tarentaise das Eigentum dieser Ländereien. Die Gemeinde von Saint Martin befreite sich jedoch ab dem Jahre 1772 nach und nach von ihren feudalen Rechten.

Bis zum 19. Jahrhundert

Lebte man in diesem Tal, bekannt für die Fruchtbarkeit seiner Almen, im Rhythmus der landwirtschaftlichen Aktivitäten. Der Ort Saint Martin ist von ungefähr zwanzig Weilern umgeben. Ihre Einwohner leben dort das ganze Jahr über. Das Land wurde für Züchtung und Weiden urbar gemacht. Anfang des 20. Jahrhunderts begann der Bevölkerungsrückgang. Im Winter fand eine saisonale Auswanderung statt, die Belleville-Einwohner zogen in die großen Städte oder nach Moûtiers, die Hauptstadt der Tarentaise, um von der Dynamik, die die entstehende Industrie hervorrief, zu profitieren.

Zum Bellevilletal

gab es keine Zubringerstraße und der Anschluss an das Stromnetz fand erst im Jahre 1953 statt. Es war daher von der Außenwelt abgeschnitten. Die ersten Schritte zur Entwicklung des 20. Jahrhunderts verzögerten sich somit und es bedurfte die ganze Überzeugungskraft und Kampfeslust von Nicolas Jay, Bürgermeister der Gemeinde, um das Bellevilletal in den 60er Jahren in touristische Bahnen zu lenken. Die weiten Flächen waren ideal für die Gründung von les Menuires (1963) und Val Thorens (1972).

In den 80er Jahren

entwarf man ein Projekt zum touristischen Ausbau einer Dorfstation, die in diesem Tal noch fehlte: Saint Martin de Belleville. Man zog seine Lehre aus der Vergangenheit und verhinderte so ein zu großes Volumen (maximal 2.000 Gästebetten) und respektierte die einheimische Bauweise. Für den Bau der neuen Ferienanlage „les Grangeraies“ wurde die traditionelle Bauweise übernommen: eingeschränkte Bauhöhe, Anpassung der Gebäude an die Hangfläche, Fassaden aus unverputztem Stein oder mit rosa Verputz, Dächer aus Lauzeziegeln. Ganz dem Dorf angepasst ohne von ihm Besitz zu ergreifen. Parallel dazu wurde der Anschluss von Saint Martin an das Skigebiet der 3 Vallées hergestellt. Saint Martin de Belleville wurde somit „das Dorf der 3 Vallées“. Im Jahre 2003 erleichterte eine 8-Plätze-Kabinenbahn den Zugang zu den Pisten.

Buchen